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Ganz am Anfang

Vor ca. 10 Monaten habe ich angefangen mit sozial benachteiligten Jugendlichen zu arbeiten. Ich habe damals den Tipp bekommen, einfach alles aufzuschreiben, was mich bewegt und was ich erlebe. Irgendwie bin ich nie wirklich dazu gekommen. Dennoch -der Gedanke hat mich einfach nicht losgelassen - da es der beste Job der Welt ist und ich mit niemandem tauschen möchte!

Also, tja, wo anfangen... "Du bist doch für den Job überhaupt nicht qualifiziert", "solltest Du nicht Sozialpädagoge oder so etwas in der Richtung sein", "bist Du Dir sicher, dass Du das kannst?" - so oder so ähnlich waren die Reaktionen in meinem Freundes - und Bekanntenkreis auf meinen neuen Job. Meine Familie war auch nicht viel besser. So viel Begeisterung hat sich gut angefühlt, nämlich gar nicht. Nichts desto trotz, guten Mutes bin ich am ersten Tag dort angekommen und - hatte furchtbare Angst. Die Kollegen war einigermaßen nett, die Jugendliche eher verhalten. Nun gut, was will man erwarten  - aber so ein Misstrauen? Was ist denn da los?

Ich wurde angesehen und betrachtet, als wäre ich von einem fremden Stern und ein Junge meinte direkt: "auch wenn Sie jetzt noch lächeln, bald werden Sie genauso lustlos und demotiviert herkommen wie alle anderen! Am besten lassen Sie uns einfach in Ruhe!"

Nun gut, das konnte ja heiter werden...

8.6.11 19:07
 


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