REDblog

meinen Job und meine Gedanken dazu... über die gesellschaftliche Situation, weswegen ich diesen Job habe.. und überhaupt über das Leben!!

Alter: 37
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wollte ich die Welt verbessern

Wenn ich mal groß bin...:
tja, wenn ich das wüsste..

In der Woche...:
mache ich zu wenig Sport

Ich wünsche mir...:
blaueren Himmel und die Sonne zurück

Ich glaube...:
das man an sich selbst glauben sollte

Ich liebe...:
verschiedenes

Ich grüße...:
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und weiter im Text...

...die Zeit verging wie im Flug, und ich ertrug ebenfalls die etwas unmotivierten Kollegen, die das ganze eher als Zwischenstation, beruflich betrachtet, angesehen haben oder noch schlimmer - auf ihre Rente warteten.

Zurück zu den Jugendlichen . Ich gewöhnte mich schnell an Sprüche wie.. "von meiner alten Schule bin ich geflogen, weil ich die Lehrerin zusammengeschlagen habe" und konterte mit "gut, hier lassen wir das dann mal".. 

Weiterhin habe ich festgestellt, das es absolut sinnig ist schnellstmöglich kurdisch, türkisch und bestenfalls noch arabisch zu lernen, polnisch und  russisch sind ebenfalls hilfreich.Was tun, wenn man absolut sprachunbegabt ist? Hm, sie mit ihren eigenen Waffen schlagen! Wann immer sich in meinem Unterricht in einer mir nicht verständlichen Sprache unterhalten wurde, habe ich angefangen den Unterricht auf Englisch fort zu führen und siehe da, ich hatte ihre gesamte Aufmerksamkeit.

Wir gewöhnten uns aneinander und hatten im vergangenen Jahr eine Menge Spaß. Ich habe sie von Herzen gern und habe neben manch negativen Spruch viel positives Feedback bekommen! Geht doch und da soll noch mal einer sagen, ich könnte nicht unterrichten....  

13.9.11 18:51


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Ganz am Anfang

Vor ca. 10 Monaten habe ich angefangen mit sozial benachteiligten Jugendlichen zu arbeiten. Ich habe damals den Tipp bekommen, einfach alles aufzuschreiben, was mich bewegt und was ich erlebe. Irgendwie bin ich nie wirklich dazu gekommen. Dennoch -der Gedanke hat mich einfach nicht losgelassen - da es der beste Job der Welt ist und ich mit niemandem tauschen möchte!

Also, tja, wo anfangen... "Du bist doch für den Job überhaupt nicht qualifiziert", "solltest Du nicht Sozialpädagoge oder so etwas in der Richtung sein", "bist Du Dir sicher, dass Du das kannst?" - so oder so ähnlich waren die Reaktionen in meinem Freundes - und Bekanntenkreis auf meinen neuen Job. Meine Familie war auch nicht viel besser. So viel Begeisterung hat sich gut angefühlt, nämlich gar nicht. Nichts desto trotz, guten Mutes bin ich am ersten Tag dort angekommen und - hatte furchtbare Angst. Die Kollegen war einigermaßen nett, die Jugendliche eher verhalten. Nun gut, was will man erwarten  - aber so ein Misstrauen? Was ist denn da los?

Ich wurde angesehen und betrachtet, als wäre ich von einem fremden Stern und ein Junge meinte direkt: "auch wenn Sie jetzt noch lächeln, bald werden Sie genauso lustlos und demotiviert herkommen wie alle anderen! Am besten lassen Sie uns einfach in Ruhe!"

Nun gut, das konnte ja heiter werden...

8.6.11 19:07




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